STÜCKE


Schlosstheater Thurnau
Torwärterhaus neben dem Rathaus, Oberer Markt 28
95349 Thurnau

Kartenreservierung per E-Mail:
info@schlosstheater-thurnau.de
oder per Telefon
(auch Anrufbeantworter):
09203-9738680

Bitte nennen Sie:
Ihren Namen
den Titel des Stückes
den Spieltermin
die Anzahl der Karten
und Ihre Telefonnummer

Sie erhalten dann in Kürze eine Bestätigung.

Die Karten sind am jeweiligen Veranstaltungstag an der Kasse für Sie hinterlegt. Bitte die Karten bis 20 Minuten vor Beginn abholen.
Die Reservierung gilt als verbindlich.
Ermäßigter Eintritt nur an Schüler, Studenten, Auszubildende und Schwerbehinderte.
Auf allen Plätzen gilt freie Platzwahl.
Spielplanänderung vorbehalten.
Parkplätze sind im Rathaushof reichlich vorhanden.

Geschenktipp:
Der Kartengutschein


Abschiedsdinner
Französische Komödie

Während der Vorbereitung auf ein Abendessen bei Freunden berichtet Pierre seiner Frau Clotilde von der Methode eines Bekannten, der Abschiedsdinner für Freunde gibt, die er loswerden möchte, ohne dass diese davon wissen. Die Idee, auf diese Weise alte Freundschaften zu beenden, die mehr eine Verpflichtung als ein Vergnügen geworden sind, gefällt. Sie beschließen, es zu versuchen und wählen als erstes Bea und Antoine. Deren Lieblingsessen, die Musik, der Wein – alles wird arrangiert und steht bereit für den letzten gemeinsamen Abend. Doch Antoine kommt ohne Bea. In gewohnt egozentrischer Weise erzählt er von seinem eben verstorbenen Analytiker, dem Plan, ein Kind zu adoptieren, und der Beziehung zu seiner Frau. Für die Adoption benötigt er ein Empfehlungsschreiben von Pierre, der selbst Vater ist …

Das Autorengespann Delaporte und de la Patellière beleuchtet in dieser wundervollen Komödie die unterschiedlichen Seiten der in Mode gekommenen Freundschaftsoptimierung. Wie schon in unserem letztjährigen Sommerstück „Der Vorname“ decken die beiden Autoren mit viel Sprachwitz und schneidigem Feingefühl die unter der Oberfläche brodelnden Befindlichkeiten auf und zeigen einmal mehr, dass Eigenart das Salz in der Suppe der zwischenmenschlichen Beziehungen ist.

Von: Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Mit: Barbara Trottmann, Frank Strobelt
und Wolfgang Krebs
Regie: Wolfgang Krebs

Alle Rechte bei: Theater-Verlag Desch, Berlin

„Wann haben Sie Ihren Freunden eigentlich das letzte Mal so richtig die Meinung gesagt? Hält das eine Freundschaft überhaupt aus? Was sind echte Freundschaften und was macht sie aus? All diese Fragen werden im neuen Stück des Schlosstheaters Thurnau in einer Ehrlichkeit behandelt, die beeindruckt.“ (…) „Ein unfassbar berührendes Stück, das nebenbei auch noch mit einer Unmenge an Wortwitz aufwartet. Kein Wunder: Die Schauspieler sind wie immer im Schlosstheater echte Könner ihres Fachs.“ (…) „Alle drei geben eine wunderbar harmonische, wenig überzeichnete und sehr authentische Vorstellung und lassen den Zuschauer wahrlich mitfühlen.“
Bayerische Rundschau, 16.10.2017

„Wolfgang Krebs und den beiden anderen Akteuren ist eine abwechslungsreiche, flotte und einfallsreiche Umsetzung des Stoffes gelungen, die beste Unterhaltung bietet, die das Publikum aber auch zum Nachdenken anregt über den Wert einer Freundschaft und darüber, wie viel Zeit man dafür investieren sollte.
Frankenpost, 16.10.2017

Interview mit dem Weihnachtsmann
Weihnachtsgeschichten von Erich Kästner musikalisch eingerahmt

Weihnachtsgeschichten und –gedichte von Erich Kästner: Ein herzerwärmender Abend rund um rauschebärtige Langfinger, gestrenge Haselruten, eilige Nikoläuse, geschenklose Ehemänner, das Problem der Bescherungsgerechtigkeit und die wiederkehrende Erfahrung, dass am Ende des Jahres zuverlässig eine schöne Bescherung droht.

Erich Kästner, der große Humorist, satirische Schriftsteller, Kabarettist und bedeutende Kinderbuchautor beschert uns mit einer Sammlung von Weihnachtsgeschichten in der sich Amüsantes, Humorvolles, Nachdenkliches und Besinnliches abwechseln.

„Der Weihnachtstag ist, ohne Frage, der schönste aller schönen Tage.“

Gelesen von: Birgit Hächl und Wolfg
ang Krebs
Musik: Tanja Schaller und Martin Köhlerschmidt

Alle Rechte bei: Atrium Verlag, Zürich
Humor liegt in der Luft
Die Klassiker des deutschen Humors

Unter dem Motto „Humor ist der Knopf, der verhindert, das einem der Kragen platzt“ präsentiert das Schlosstheater die Klassiker des deutschen Humors. Von Wilhelm Busch bis zu Heinz Erhard erleben Sie die größten Humoristen vom Anfang des 20. Jahrhunderts in einem musikalisch eingerahmten Potpourri aus Gedichten, Texten, Liedern und Chansons. Erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit unserem literarisch-musikalischen Trio, lassen Sie sich ein Lächeln auf die Lippen zaubern und werden Sie selbst zu einem Liebhaber des feinen und scharfsinnigen Humors.

Mit: Tanja Schaller, Wolfgang Krebs
und Thomas Schimmel
Einst, um eine Mittnacht
Eine Grusel-Kommödie nach Edgar Allan Poe

Edgar Allan Poe … schon der Name verursacht Schauerstimmung und Gänsehaut, erinnert an lebendig Begrabene, an alte Gemäuer, die in stürmischer Nacht im Moor versinken, an dröhnenden Herzschlag unter den Fußbodendielen und natürlich an den Raben, der im Gedicht sein „Nimmermehr“ krächzt. Dieser düstere Vogel selbst ist es, der das Publikum auf humorvoll-gruselige Art in beklemmende Sphären entführt.

Gruselige Schauergeschichten mit Markus Veith, der bereits im letzten Jahr mit seinem Stück „Lampenfieber“ für große Begeisterung beim Publikum sorgte.

Mit: Markus Veith
Regie: Amelie Auer
Ausstattung: Thomas Glasmayer und Christian Turk
Anderthalb Stunden zu spät
Französische Komödie

Pierre und Laurence – seit über 20 Jahren verheiratet – sind zum Abendessen bei Freunden eingeladen. Pierre wartet schon seit einer Viertelstunde darauf, dass seine Frau endlich fertig wird. Doch im letzten Moment beschließt sie, dass sie keine Lust mehr hat, mitzukommen. Denn sie will endlich mal reden: Über sich, über ihn, über ihre Kinder, über ihre Beziehung. Und sie hat keine Lust auf small talk, sondern will ernsthaft reden. Tacheles. Genauer gesagt: Sie will ihm so einiges aufs Brot schmieren, ihm die Leviten lesen. Aber vor allem möchte Laurence über die vielen gemeinsamen Jahre reden und das, was am Horizont droht – der Ruhestand!

Auf sehr humorvolle Weise sezieren die Autoren die Wünsche und Nöte dieses liebenswerten Paares. Je länger das Gespräch dauert, desto bewegender wird es und es wird deutlich: Hier sind zwei, die sich – trotz aller Gegensätze – immer noch viel zu sagen haben und sich sehr lieben. Und so kommen sie letztendlich viel zu spät: Anderthalb Stunden.

Von: Gérald Sibleyras und Jean Dell
Mit: Angélique Verdel und Wolfgang Krebs
Regie: Wolfgang Krebs
Regieassistenz: Simon de Ridder

Alle Rechte bei: Litag Theaterverlag GmbH, München

„Schon eine Minute, nachdem die beiden Schauspieler Wolfgang Krebs und Angelique Verdel die Bühne im Schlosstheater Thurnau betreten hatten, waren die ersten Lacher aus dem Publikum zu hören. Und so ging es fast zwei Stunden lang weiter. Die Premiere des Stücks „Anderthalb Stunden zu spät“ von Gérald Sibleyras und Jean Dell am Samstag war ein voller Erfolg.“ „Die Zuschauer waren begeistert. Vor allem deshalb, weil sich viele von ihnen selbst in dem Stück wiederfinden konnten.“ „Es sind die Themen, die Paare an der Schwelle zum Ruhestand tatsächlich bewegen. Das gefällt vielen Besuchern bei der Premiere besonders gut. Sie erkennen sich selbst und ihre Gefühlswelten darin wieder. Es geht um die Kinder, um Erwartungen, Enttäuschungen, um verpasste Chancen, um Ehrlichkeit. Und am Ende ist die Liebe wohl größer als zuvor.“ „Ein besonders lustiges und ehrliches Stück. Es reiht sich in die erfolgreiche Serie französischer Komödien am Schlosstheater Thurnau ein.“
Bayerische Rundschau, 20.03.2017

„In dieser unterhaltsamen Gesellschaftskomödie wird die Psychologie einer langjährigen Paarbeziehung ausgelotet. Es geht um die Frage: Was bleibt einem im Alter noch? Theaterleiter Krebs beweist einmal mehr ein gutes Händchen bei der Auswahl seiner Stücke, die sich in der Mehrzahl um die Planeten Mars und Venus dreht. Mit viel Wortwitz gespickte, intelligente Dialoge lassen die dem Titel entsprechenden anderthalb Stunden wie im Nu vergehen. Den Zuschauern dürfte es nicht schwer gefallen sein, sich in diesem Paar wiederzuerkennen. Schließlich wissen wir alle: Manchmal hilft eben nur reden. Viel Applaus für die gelungene Inszenierung.“
Nordbayerischer Kurier, 28.03.2017
Wilhelm Busch Abend – GASTSPIEL im Mönchshof Kulmbach
Humoristische Gedichte musikalisch eingerahmt

Das literarisch-musikalische Trio vom Schlosstheater Thurnau widmet sich dem nächsten großen deutschen Lyriker und Humoristen: Wilhelm Busch. Er war einer der einflussreichsten Dichter und Zeichner Deutschlands und galt zu Lebzeiten als ein „Klassiker des deutschen Humors“, der mit seinen satirischen Gedichten und Bildergeschichten eine große Volkstümlichkeit erreichte. Seine Satiren verspotten häufig Eigenschaften einzelner Typen oder Gesellschaftsgruppen. So greift er in seinen Gedichten immer wieder die Selbstzufriedenheit und zweifelhafte Moralauffassung des Spießbürgers und die Frömmelei bürgerlicher und geistlicher Personen an.

Ein heiterer und besinnlicher Abend, musikalisch eingerahmt, zum Schmunzeln und Innehalten, voller Fantasie, Witz und Weisheiten. Für alle Wilhelm Busch Fans und solche, die es werden wollen …

Mit: Tanja Schaller, Thomas Schimmel
und Wolfgang Krebs
Musikalische Leitung: Thomas Schimmel

„Wolfgang Krebs zeichnete ein tiefsinniges Bild von Wilhelm Busch. Denn viele seiner Gedichte seien nur vordergründig zum Schmunzeln, viele regten zum Nachdenken an. Die Musiker Thomas Schimmel und Tanja Schaller illustrierten die Worte mit einer Vielzahl von Instrumenten. Immer neue Klangfarben sorgten für einen unterhaltsamen Abend.“
Bayerische Rundschau 29.11.2016
Erich Kästner Abend
Gedichte, Satiren und Chansons musikalisch eingerahmt


Foto: Lena Straßer
Erich Kästner war einer der ganz großen deutschen Schriftsteller, war Satiriker und augenzwinkernder Skeptiker, war Vorbild von Dieter Hildebrand und einer der Wegbereiter des Kabaretts.

Marcel Reich-Ranicki schrieb über ihn: „Er war Deutschlands amüsantester und geistreichster Schulmeister, er war ein Prediger, der stolz die Narrenkappe trug.“ Wolfgang Krebs, Tanja Schaller und Thomas Schimmel nähern sich seinem Werk nicht ehrfürchtig, sondern frech und eigen, ganz nach dem Motto: „Wir sind so frei.“

Ein höchst amüsanter, besinnlicher und äußerst unterhaltsamer Abend mit Gedichten, Satiren und Chansons musikalisch eingerahmt – für Kästner-Fans und alle, die es werden wollen.

Mit: Tanja Schaller, Wolfgang Krebs
und Thomas Schimmel
Musikalische Leitung:
Thomas Schimmel.

Alle Rechte bei: Thomas Sessler Verlag, Wien

Lampenfieber
Solostück mit Markus Veith

Der Schauspieler hat sein Abendwerk getan. Die Aufführung war erfolgreich, das Publikum begeistert, der Applaus üppig. Nun sitzt er gemeinsam mit seinem Publikum in der Garderobe zwischen Kostüm und Schminke und plaudert aus dem Nähkästchen: Von den Splittern aus den Brettern, die die Welt bedeuten. Über das skurril verrückte Volk des Theaters, über Texthänger, Pleiten und Pannen, Schein und Sein und die großen Heldinnen und Helden seines Metiers – Heinz Rühmann, Gerd Fröbe, Zarah Leander, Peter Ustinov…

Anekdotenreich und humorvoll, mit viel Liebe, Respekt und Bissigkeit zerlegt er das Show-Business, das like no Business ist.

Von: Markus Veith
Mit: Markus Veith
Regie: Tony Glaser

„Er ist einer der Menschen, die man dabei haben sollte, wenn man eine Party feiert. Einer von denen, die andere einfach unterhalten. Markus Veith hat am Sonntag im Schlosstheater Thurnau eine wunderbare Premiere gefeiert.
In seinem Stück "Lampenfieber - jetzt mal in echt" erzählt er witzig, unterhaltsam und fesselnd von kleinen Geschichten, die sich hinter der Bühne abspielen. Nach mehreren Jahrzehnten Bühnenerfahrung ist da einiges zusammengekommen.“
(…)
„Das Publikum hört von den ganz Großen der Theaterwelt und auch von manch kleinen Lichtern, die sich selbst aber ganz groß wahrnahmen. Er erzählt von den Schattenseiten des Ruhms und davon, wie viel ihm die Meinung von Peter Vollmer, der ihn einst entdeckte, wert ist. Nach einem Szenenapplaus hat er (Vollmer) ihn (Veith) immer auf die Stirn geküsst. Mittlerweile ist Vollmer tot, aber nach der Aufführung im Schlosstheater hätte er ihn oft küssen dürfen, denn die Zuhörer waren durch die Bank begeistert. Immer wieder wurde zwischendurch geklatscht und gelacht.“
Bayerische Rundschau, 09.05.2017

Bezahlt wird nicht!
Italienische Gesellschaftskomödie von Dario Fo


Foto Nadja Wirth

Mehr Bilder ...

Aus Wut über die sprunghafte Erhöhung der Lebensmittelpreise entschließen sich Antonia und Margherita, den Supermarkt zu plündern. Zu Hause verstecken sie die Ware vor ihren ebenso ahnungslosen wie gesetzestreuen Ehemännern. Als die Polizei beginnt, die Wohnungen zu durchsuchen, wird es brenzlig. Ein rasantes Verwirrspiel beginnt ...

Eine sozialkritische Farce über explodierende Inflationsraten, Wirtschaftskrisen und Politikerlügen. Dario Fos Komödie ist eine hochkomische Mischung aus politischer Utopie und Stegreifkomödie, die ganz in der Tradition des herrlich überdrehten italienischen Volkstheaters steht und zeigt, dass in jeder Krise die Chance steckt, Altes zu hinterfragen und Raum für Neues zu entdecken.

Mit: Stefanie Mendoni, Petra Wintersteller, Stephan Menzel-Gehrke, Martin Geiger und Wolfgang Krebs
Regie: Wolfgang Krebs
Künstlerische Leitung: Wolfgang Krebs

„Mit einer gesellschaftskritischen, aber gleichzeitig unheimlich lustigen italienischen Farce hat das Schlosstheater Thurnau am Sonntagabend die Thurnauer Schlossfestspiele eröffnet. Das Schauspielteam um Regisseur und Intendant Wolfgang Krebs hat einen unterhaltsamen Abend geboten.“

„Wolfgang Krebs beweist mit diesem Stück einmal mehr zielsicher sein Gefühl für den Geschmack des Publikums in Thurnau. Die Besucher der Premiere sind begeistert, immer wieder gibt es Szenenapplaus. Das Stück trifft den bekannten Stil des Schlosstheaters und gleichzeitig ist es etwas völlig anderes als die bisher gespielten Stücke.“
Bayerische Rundschau, 01.08.2017

Alle Rechte bei: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main
Was Don Quijote gerne verschwieg
Solostück nach dem Roman von Miguel de Cervantes


Foto: Lena Straßer


Foto: Rainer Unger
Die Abenteuer des sinnreichen Ritters von der traurigen Gestalt zählen zur Weltliteratur. Seine Schlacht gegen die Windmühlen wurde zum Synonym für einen von vorneherein zum Scheitern verurteilten Kampf gegen übermächtige Gegner. Don Quijote ist in aller Munde – aber nun kommt sein Knappe Sancho Panza zu Wort. Bauernschlau und erdverbunden und dazu mit einem unbändigen Appetit gesegnet erzählt er, wie es sich wirklich zugetragen hat, damals Anfang des 17. Jahrhunderts. Denn die Augen eines treuen Dieners sehen so manches, was sein edler Herr lieber verschwiegen hätte.

Zu seinem 30-jährigen Bühnenjubiläum erfüllt sich Wolfgang Krebs einen langen Traum und erzählt die Geschichte von Don Quijote aus Sicht seines Dieners.

Rebecca Wagner auf der Violine sowie Eddie Hürdler auf der Gitarre begleiten ihn dabei mit spanischer Musik und Flamenco.

Von: Heike Schwandt
Mit: Wolfgang Krebs
Musik: Rebecca Wagner und Eddie Hürdler

„Don Quijote mal ganz anders. In der Premiere von „Was Don Quijote gerne verschwieg“ stand am Samstagabend im ausverkauften Thurnauer Schlosstheater Wolfgang Krebs als dessen Knappe Sancho Panza auf der Bühne, um aus dem Nähkästchen zu plaudern und um die Abenteuer des kühnen Ritters von der traurigen Gestalt aus seiner Sicht zu schildern. Das Solo-Stück kam an und nach einem frenetischen Schlussapplaus gab es massig Lob: für die schauspielerische Leistung, für die Thurnauerin Heike Schwandt, die das Werk extra für Wolfgang Krebs geschrieben hatte, und für die kongeniale musikalische Begleitung durch Eddie Hürdler und Rebecca Wagner.“
Frankenpost, 16.01.2017

„Wolfgang Krebs brilliert in dem Ein-Mann-Stück als weitsichtiger Sancho Panza.“
„Er schafft es, die Zuschauer zu fesseln und für den schweren literarischen Stoff zu begeistern. Zum Ambiente trägt auch das Duo Eddi Hürdler und Rebekka Wagner bei. Sie verzaubern mit spanischen Klängen und lockern das Stück so zusätzlich auf.“
Bayerische Rundschau, 16.01.2017
Venedig im Schnee
Komödie von Gilles Dyrek


Foto: Nico Jilka
Christoph und Patricia haben sich gestritten. Ausgerechnet jetzt will er sie seinen Freunden präsentieren. Also beschließt Patricia kein Wort zu sprechen. Doch als die Gastgeber die wortkarge, genervte Patricia missverstehen, sieht diese ihre Chance, dem Abend etwas Pep zu verleihen. Durch eine gezielte Lüge schlüpft sie in die Rolle der hilfsbedürftigen Migrantin und verleiht dem Treffen eine unumkehrbare Wendung. Die Freunde sind begeistert, aktivieren umgehend ihre politisch korrekte Hilfsbereitschaft und überschütten das vermeintliche Kriegsopfer mit Nächstenliebe bis sich die Situation ins Groteske steigert.

Eine turbulente Komödie, die auf amüsante Art auf das Thema Solidarität und wohlmeinende Mildtätigkeit aufmerksam macht. Ganz in der Tradition des französischen Lustspiels, dessen Komik unter anderem dadurch entsteht, dass das Publikum immer mehr weiß als die handelnden Personen und sich so über Missverständnisse, Verwechslungen und Orientierungslosigkeit amüsieren kann – kurzweilig, witzig und intelligent.

Mit: Lisa Oertel, Angélique Verdel,
Nico Jilka und Wolfgang Krebs 
Regie: Nico Jilka

Alle Rechte bei: Theaterverlag Desch, Berlin

„Die Komödie »Venedig im Schnee«, die am Wochenende im Thurnauer Schlosstheater Premiere feierte, ist eine der gelungensten Aufführungen, die das kleine Theater in Thurnau je auf die Bühne gebracht hat: aberwitzig, komisch, ein bisschen böse und mit unglaublichem Realitätsbezug. Dem Regisseur Nico Jilka ist ein Glanzstück gelungen.“
Nordbayerischer Kurier

„Das Schlosstheater Thurnau zeigt mit »Venedig im Schnee« ein außergewöhnliches Stück um Beziehungen und die politische Korrektheit. Der Gesellschaft wird der Spiegel vorgehalten … Einmal mehr gilt: sehr sehenswert.“
Bayerische Rundschau

„So wie das Stück unterhält, fordert es den Zuschauer genauso. „Venedig im Schnee“ ist vielschichtiger, als es auf den ersten Blick scheint. Auf dem Nachhauseweg hat man als Zuschauer nicht nur die Witze im Kopf. Die Gedanken kreisen: Welche Einstellungen habe ich gegenüber Fremden? Wie ist es denn um meine Toleranz bestellt?“
Frankenpost
Oskar und die Dame in Rosa
Erzählung von Éric-Emmanuel Schmitt


Foto: Kay Maeritz
Oscar ist zehn Jahre alt und Patient in einem Kinderkrankenhaus. Weder die Ärzte noch seine Eltern bringen es übers Herz, dem Jungen zu sagen, wie es wirklich um ihn steht. Nur die entwaffnend ehrliche Rose nennt die Dinge beim Namen und holt Oskar aus seiner Isolation. Sie ermuntert den Jungen, sich vorzustellen, das jeder einzelne Tag so viel zählt wie zehn Jahre und schlägt ihm vor, Briefe an Gott zu schreiben. In Windeseile entsteht zwischen Oskar und Rose eine einzigartige, sehr innige Freundschaft, von der beide nicht ahnen, in welchem Maße sie ihr Schicksal beeinflussen wird …

Eine kraftvolle Hymne an das Leben und die Freundschaft voller Fantasie und Humor, von Éric-Emmanuel Schmitt, der seinen Weltbestseller zu einem Theaterstück umgearbeitet hat.

Mit: Angélique Verdel
Regie: Wolfgang Krebs

Alle Rechte bei: Theaterverlag Desch, Berlin


„Zauberhafte Inszenierung am Schlosstheater Thurnau“
„Angelique Verdel feiert mit „Oskar und die Dame in Rosa" eine phänomenale Premiere.“ „Das Stück ist einmal mehr ein echtes Highlight und unbedingt sehenswert. Regisseur und Intendant Wolfgang Krebs hat ganze Arbeit geleistet - mit dem Gespür für die richtige Schauspielerin und mit der Inszenierung selbst. Das Publikum fiebert, lacht, weint und fühlt mit Oskar. Man ist ergriffen und dennoch gelöst.“
„Angelique Verdel verzaubert den Zuschauer in einmaliger Art.“
Bayerische Rundschau

„Verdels sanftes Spiel ist anrührend und geht unter die Haut. Wer die Tragikomödie besucht, lässt sich auf eine Achterbahn der Gefühle ein. Weil sie so viele kluge Fragen über das Leben und Sterben aufwirft, ohne auf alle eine Antwort zu geben. Weil sie uns, die wir am liebsten ewig leben wollten, eines besseren belehrt.“
Nordbayerischer Kurier
Der Vorname
Gesellschaftskomödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière


Foto: Nico Jilka

Mehr Bilder ...

Es soll ein gemütlicher Abend mit Freunden und der Familie werden. Um für etwas Stimmung zu sorgen, enthüllt Vincent, dem die Runde zu friedlich ist, den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Natürlich mit „phe“ und nicht mit „f“. Doch dieser feine Unterschied interessiert bald niemanden mehr. Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind den Vornamen geben darf, den auch Hitler trug, ist nur eine der hitzigen Diskussionen an diesem Abend. Die Anwesenden sind entsetzt, die Toleranzgrenzen überschritten und die gepflegte Konversation läuft gewaltig aus dem Ruder. Plötzlich kommen höchst unangenehme Wahrheiten ans Tageslicht und es entspinnt sich ein Feuerwerk aus Wortwitz und Situationskomik in der besten Tradition der französischen Gesellschaftskomödie …

Die Uraufführung dieses Theaterstücks von Alexandre de la Patellière und Matthieu Delaporte erfolgte am Théâtre Édouard VII in Paris und hat seitdem mit zahllosen Inszenierungen auf vielen Bühnen Europas Kultstatus und ist eine der aktuell erfolgreichsten Komödien auf deutschen Bühnen.

Mit: Stefanie Mendoni, Petra Wintersteller,
Ronald Hansch, Nico Jilka und Frank Strobelt
Regie: Nico Jilka
Künstlerische Leitung: Wolfgang Krebs

Alle Rechte bei: Theater-Verlag Desch bei Felix Bloch Erben, Berlin

Die Kellnerin Anni
Kabarettistische Komödie von Herbert Rosendorfer


Foto: Michael Bliemel
Die Kellnerin Anni gehört nicht zu den Menschen, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Das Dasein hat sie kräftig gebeutelt: „Da machst was mit. Als Frau“. Annis Ehe ist gescheitert. Um sich vor Unterhaltszahlungen zu drücken, ist „ihr Geschiedener“ spurlos verschwunden. Seither lebt sie als „Single“, verdingt sich als Kellnerin und macht sich zur leichten Beute für Männer. Doch Anni ist eine „taffe“ Frau, die mitten im Leben steckt und beschützt durch eine gesunde Naivität und fröhlichen Lebenswillen ihr Leben meistert.

So absurd und dramatisch ihre Erlebnisse teilweise sind, desto mehr darf sich der Zuschauer an ihr erfreuen, mit ihr sinnieren und an ihren Erkenntnissen teilhaben. Ein unterhaltsamer Theaterabend mit Esprit und Humor an dem man mal so richtig lachen kann…

Mit: Angélique Verdel
Regie: Michael Bliemel

Alle Rechte bei: Ahn & Simrock Bühnen und
Musikverlag GmbH, Hamburg
Joachim Ringelnatz Abend
Humoristische Gedichte musikalisch eingerahmt

Joachim Ringelnatz; eigentlich Hans Gustav Bötticher, war Schriftsteller, Dichter, Kabarettist und Maler. Er avancierte bis zu den 1920er Jahren zu einem der eigenwilligsten und begabtesten Humoristen deutscher Sprache und wurde durch seine zumeist skurrilen, unsinnigen und lustigen Gedichte populär.

Ein heiterer literarisch-musikalischer Abend voller Schabernack ganz nach dem Ringelnatz’schen Motto: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“.

Mit: Tanja Schaller, Wolfgang Krebs und
Thomas Schimmel
Musikalische Leitung: Thomas Schimmel
Dinner for one - wie alles begann
Theaterstück über den berühmten Sketch von Volker Heymann


Foto: Lena Straßer
Wer kennt sie nicht - Miss Sophie und ihren Butler James, die immer zu Silvester über die Bildschirme flimmern und seit über 40 Jahren den 90. Geburtstag der alten Dame feiern. Wenn Sie wissen wollen, wie bei diesem Kult-Klassiker „alles begann“, dann sind Sie bei unserer aberwitzigen Komödie von Volker Heymann genau richtig: Ein angesehener Regisseur sucht verzweifelt Darsteller für die Rollen von Miss Sophie und Butler James in „Dinner for One“ – bisher ergebnislos. Dann kommen Elvira und Klaus, ein tingelndes Komiker-Duo mit kräftigen Profilneurosen. Die zwei waren einst ein Paar – entsprechend katastrophal ist ihr Umgang miteinander. Soeben noch in seliger Harmonie James und Miss Sophie, im nächsten Moment ein zänkisches Paar, das sich nicht mehr unter Kontrolle hat.

Rollen und Privates gehen wild durcheinander. Und da die Premiere immer näher rückt, bleibt dem Regisseur keine Wahl … Doch am Ende raufen sich alle zusammen und bringen den Sketch über die Bühne, fast so, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Allerdings kann der Regisseur nicht verhindern, dass die beiden Neurotiker dabei etwas aus dem Ruder laufen.

Ein unterhaltsamer Theaterabend und ein Muss für alle Fans von Miss Sophie und Butler James!

Mit: Michelle Völkl, János Kapitány und Wolfgang Krebs
Regie: Wolfgang Krebs


Alle Rechte bei: Suhrkamp Verlag, Berlin
Enthält den Text: „Dinner for one – Freddie Frinton, Miss Sophie und der 90. Geburtstag“, verlegt bei Edition Nautilus, Hamburg


„Dinner for one - wie alles begann“ ist eine der besten und mit Sicherheit die lustigste Produktion des Schlosstheaters Thurnau" ... „Es sticht unter den bisherigen Produktionen deutlich heraus und ist absolut sehenswert“ ... „Die Akteure übertreffen sich selbst“
Bayerische Rundschau

„Dinner for one - wie alles begann“ erzählt den Sketch einmal ein bisschen anders“ ... „Selten hörte man so viele Zuschauer mittendrin lauthals loslachen: die spritzige Komödie kam beim Publikum an.“
Nordbayerischer Kurier
Unsere Frauen
Komödie von Eric Assous

Foto: Lena Straßer

Nach dem bei uns erfolgreich aufgeführtem Stück ACHTERBAHN zeigen wir nun Eric Assous neusten Streich: mit UNSERE FRAUEN hat er ein Stück geschrieben, in dem keine einzige Frau auftritt. Und dennoch sind sie omnipräsent.

Drei Männer wollen einen gemütlichen Abend zusammen verbringen: Zum einen Max, ein Radiologe, dessen Freundin gerade ausgezogen ist, und der deshalb standhaft im Zölibat lebt. Der zweite ist Paul, ein Allgemeinarzt, scheinbar glücklicher Ehemann und Vater. Und dann gibt es da noch ihren Kumpel Simon, den Friseur. Er kommt zu spät. Denn er hat gerade im Affekt seine Frau erwürgt!

Und jetzt? Am besten gleich zur Polizei gehen, meint Max. Sofort fliehen, meint Paul. Oder vielleicht doch dem armen Simon ein Alibi verschaffen… Aber wie weit soll und wie weit darf man für einen Freund gehen?

Ein höchst amüsantes Schauspiel über Freundschaft, Moral und Selbsterkenntnis, ein aberwitziger Schlagabtausch, bei dem nur eines sicher scheint: Ohne unsere Frauen geht gar nichts!

Mit: János Kapitány, Wolfgang Krebs und Daniel Reichelt
Regie: Wolfgang Krebs

Alle Rechte bei: Litag Theaterverlag GmbH, München

Urbain N’Dakon
Afrikanische Erzählungen und Musik für die Seele

Urbain N’Dakon lebt seit 1993 in Deutschland und ist seit 2008 Musikbotschafter der Elfenbeinküste in der Kategorie „Moderne Liedermacher”. Er spielt auf der Akustik-Gitarre und afrikanischen Trommeln eine selbstkomponierte melodische Musik zum Erholen und Nachdenken, garniert mit Erzählungen voller Poesie über Afrika und sein Heimatland – die Elfenbeinküste.

An diesem Abend vermittelt uns Urbain N’Dakon alte Weisheiten aus Westafrika und entführt uns mit seiner Musik in ein fremdes und faszinierendes Land. Ein tiefgründiger Blick in die afrikanische Seele, innig, frisch, voller Kraft und Freude.

Mit: Urbain N’Dakon
Shakespeares sämtliche Werke ... leicht gekürzt
Eine komödiantische Parodie als irrwitzige Achterbahnfahrt
durch den gesamten Shakespeare


Foto: Nico Jilka

Mehr Bilder ...

Eine Antwort darauf geben Nico Jilka, Christian Johannsen und Holger Zessner: „Wir sind Shakespeare“. Mundgerecht und verstandesgemäß sezieren sie das geniale Gesamtwerk ihres geliebten „Willis“. Mit Romeo und Julia, dem Sommernachtstraum, den Königsdramen oder Prinz Hamlet zeigen sie, dass keine Liebe zu groß, kein menschlicher Abgrund zu tief, kein Tod umsonst ist und jeder Traum wahr werden kann.

Alle 37 Komödien und Dramen von Shakespeare von drei Schauspielern in 90 rasanten Minuten in Szene gesetzt. Dabei ziehen sie alle Register des absurden Humors; unbändig kreativ, zum Schreien komisch, herrlich witzig und brillant. Eine einzigartige Liebeserklärung an den größten Dichter aller Zeiten und an das Theater. Ein übermütiges Schauspiel, das auch begeistert, wenn man William Shakespeare nur vom Namen kennt.

Künstlerische Leitung: Wolfgang Krebs
Regie: Nico Jilka
Mit: Nico Jilka, Christian Johannsen und Holger Zessner
Kostüm: Sibylla Peda
Autoren: Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield

Alle Rechte bei: Gallissas Theaterverlag, Berlin
Hand aufs Herz – Monolog eines Hypochonders
Kabarettistische Komödie von Rainer Furch


Foto: Lens Straßer
Blutdruck messen, Kalorien zählen, Puls fühlen, BMI checken – wer sich zu sehr um seine Gesundheit sorgt, wird krank! Aus einem Unbehagen wird ein Unwohlsein, die Schmerzen werden chronisch und zur peinigenden Qual. Bernd, Midlifecrisis erprobt, weiß genau: Ab 40 ist jeder krank oder noch nicht genügend untersucht. Aber ein Hypochonder, nein das ist er nicht! Er hat klare Symptome. Früher lieferten wir den Zehnt unter Zwang beim Fürsten ab, heute opfern wir den Zehnt vom Netto der Gesundheit. Freiwillig. Alle Welt sorgt sich um Gesundheit und Wohlbefinden: Workout, Walken, Edelsteinbalance, Schüßler-Salze, Wellness-Painting, Engel kontaktieren … Und bloß keinen Alkohol, nur nicht Rauchen, Kuchen geht gar nicht und Pizza war gestern …

Ein kabarettistischer Theaterabend, bei dem der Gesundheits- und Fitnesswahn auf den Prüfstand gestellt wird und sich der Protagonist um Kopf und Kragen redet: intelligent, unterhaltsam und bissig. Eine Zeitsatire mit Workout Garantie.

Mit: Wolfgang Krebs
Regie: Nico Jilka

Alle Rechte bei: Theaterverlag Hofmann-Paul, Berlin

„Wolfgang Krebs spielt die Rolle mit so viel Herz, das die Zuschauer gebannt an seinen Lippen hängen … Wolfgang Krebs zeigt, was er als Schauspieler drauf hat. Witzig, charmant und talentiert – das Zuschauen macht im Schlosstheater bei diesem Stück mal wieder besonders viel Freude.“
Butterbrot
Erfolgs-Komödie von Gabriel Barylli


Foto: Nico Jilka
Stefan und Martin haben nach gescheiterten Beziehungen die Lösung für ihr Männerleben gefunden: Sie teilen eine Wohnung und die Aufgaben. Sie bereiten den Geburtstag für Freund Peter vor, der mit seiner Frau Laura kommen will. Überraschend kommt er allein. Ist auch er in seiner so großartigen Ehe gescheitert? Dass er seine Frau seit langem betrügt, fällt für ihn nicht ins Gewicht, dass sie dasselbe tut, erträgt er nicht. Allein sein kann er auch nicht. Also gibt es einen Drei-Männer-Haushalt. Die ideale Lösung? Nur so lange, bis Martin wieder eine Frau trifft.

Eine Beziehungskomödie mit ironischem Augenzwinkern als köstliches Butterbrot: Heiter, ausgelassen, lebensnah; virtuos und mit Esprit gespielt.

Mit: Holger Zessner, Christian Johannsen
und Nico Jilka
Musik: Christian Johannsen
Regie: Nico Jilka

Alle Rechte bei: Thomas Sessler Verlag, Wien

Emmas Glück
Ein modernes Märchen nach dem gleichnamigen Roman von Claudia Schreiber


Foto: Christine Neuberger
Emma lebt allein auf einem heruntergekommenen Bauernhof von Schweinezucht. Sie liebt ihre Schweine über alles, ebenso zärtlich werden sie von ihr geschlachtet. Allerdings fehlt ihr Geld, denn der Hof steht kurz vor der Zwangsversteigerung.

Eines Nachts kracht dann Max in ihr Leben. Das Auto des Großstädters überschlägt sich und landet auf ihrem Hof, auf dem Rücksitz eine Tüte voll Geld. Mann UND Geld – Emmas Glück scheint perfekt.

Emma, so urwüchsig, naturverbunden, liebeshungrig und bauernschlau, muss allerdings erst ihre einsiedlerischen Gepflogenheiten überwinden, um Max wirklich bei sich aufnehmen zu k
önnen. Nach einigen Umwegen kommen sich die beiden näher, doch viel Zeit bleibt ihnen nicht

Mit: Deborah Müller
Regie: Christine Neuberger
Bearbeitung: Caspar Harlan, Kerstin Wittstamm


Alle Rechte bei: Henschel Schauspiel, Theaterverlag Berlin

„Romantisch und lustig, ernst und traurig. Das Stück bietet die ganze Palette menschlicher Gefühle. Deborah Müller liefert im Ein-Frau-Stück „Emmas Glück“ eine beeindruckende Vorstellung. In den 70 Minuten schafft es die Münchner Schauspielerin, die Besucher zu fesseln und alle Facetten des ereignisreichen Lebensabschnitts der Bäuerin Emma überzeugend zu präsentieren. Nicht gekünstelt, sonder so, als käme sie tatsächlich direkt aus ihrem Einsiedler-Kuschelhof, rührt Müller die Herzen der Zuschauer.“
Bayerische Rundschau
Romeo und Julia
von William Shakespeare


Foto: Lena Straßer

Mehr Bilder ...

Drei Bürgerzwiste schon brachte die Feindschaft der Familien Montague und Capulet über die Stadt Verona, ein vierter kann jederzeit losbrechen. Das ist die Lage, als sich ausgerechnet Romeo, jüngster Spross der Montagues, und Julia, einzige Tochter der Capulets, unsterblich ineinander verlieben. Wie ein Blitz schlägt in beide die Liebe ein und entfacht eine einmalige, unendlich zarte, leidenschaftliche und traurige Geschichte: Beide heiraten heimlich und versuchen inmitten von Hass und Gewalt, ihre Liebe zu retten. Doch als Romeos bester Freund erschlagen wird, tötet Romeo dessen Mörder und wird zum Gejagten. Die Ereignisse überschlagen sich und Julia fasst einen verzweifelten Entschluss.

Es ist die Geschichte einer Liebe, der nicht mehr Zeit als zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang vergönnt war. Die Geschichte einer Liebe, die der Feindschaft zum Opfer fiel, die ihre Familien trennte. Es ist eine alte Geschichte und sie ist immer wieder neu.

Mit: Franz Steiner (Romeo), Lucia Knäpper (Julia), Stephan Menzel-Gehrke (Bruder Lorenzo), János Kapitány (Mercutio), Cestmir Mican (Benvolio), Julian Häuser (Tybalt), Anita Hofmann (Amme), Stefan Neubauer (Capulet), Sigrid Kern (Lady Capulet), Ralf Ahlborn (Montague), Dietmar Hofmann (Prinz), Martin Geiger (Paris)
Künstlerische Leitung und Regie: Wolfgang Krebs
Dramaturgie und Regieassistenz:
Stephan Menzel-Gehrke
Kostüme: Sibylla Peda

Johan Padan entdeckt Amerika
Heitere und satirische Komödie mit musikalischer Begleitung


Foto: Lena Straßer
Es ist die Geschichte der Entdeckung Amerikas aus der Perspektive unseres Helden, dem kleinen Bauer Johan Padan aus Bergamo, der auf der Flucht vor der Inquisition unversehens auf das Schiff von Christoph Kolumbus gerät, der zu seiner vierten Reise nach „Indien“ aufbricht. In der Neuen Welt angekommen, entkommt er mit Glück und Witz seinen brutalen spanischen Dienstherren, erwehrt sich erfolgreich der Übergriffe hungriger Kannibalen, übt sich als Missionar unter den Eingeborenen und beginnt eine abenteuerliche Odyssee durch den Kontinent, bevor als „Sohn des Mondes und der aufgehenden Sonne“ in einem kleinen Dorf seine Altersruhe findet …

Eine kurzweilige Komödie aus der Feder des Literaturnobelpreisträgers Dario Fo mit einem Feuerwerk an Erzählkunst umrahmt vom virtuosen Gitarrenspiel Eddie Hürdlers. Dabei wechseln sich Klänge spanischer Klassik mit Flamenco und italienischer Volksmusik ab, die den Theaterabend wohlklingend abrunden.

Mit: Wolfgang Krebs
An der Gitarre: Eddie Hürdler


Alle Rechte bei: Verlag der Autoren, Frankfurt a. M.
Achterbahn
Französische Komödie von Eric Assous


Foto: Lena Straßer

Achterbahn, 2004 in Paris mit Alain Delon in der Hauptrolle mit großem Erfolg uraufgeführt, hat alles, was französische Komödien so einzigartig macht: einen raffinierten Handlungsaufbau und umwerfenden Wortwitz.

Er hat sie in einer Bar getroffen und in Aussicht auf ein kleines amouröses Abenteuer in sein Appartement eingeladen. Dass sie deutlich jünger ist als er, stört beide nicht. Dass er verheiratet ist, hat er ihr verschwiegen.

Eigentlich ist klar, wie es nun weitergeht – doch nun übernimmt sie die Regie des Abends. Rasch stellt sich heraus, dass sie nicht die ist, die sie anfangs zu sein vorgab. Ist sie wirklich nur auf ein unverbindliches Abenteuer aus? Oder was will sie wirklich von ihm? Der Abend wird zu einer Berg- und Tal-Fahrt der Emotionen

Eine leichte, charmante Komödie mit nachdenklichen Zwischentönen und vielen überraschenden Wendungen, die den Zuschauer bis zum Schluss in Atem - und bei guter Laune hält.

Mit: Charis Hager und Wolfgang Krebs
Regie: Wolfgang Krebs
Bühne: Wolfgang Krebs

Alle Rechte bei: Gerhard Pegler Verlag, München
Heinz-Erhardt-Revue
Szenenrevue mit dem Besten von Heinz Erhardt


Foto: Lena Straßer
Heinz Erhardt, sein Name ist Begriff. Er war der unglaublich komische Dicke mit der Hornbrille und dem Wortsalat: „noch'n Gedicht“, war Markenzeichen für brillanten Humor und treffsicheren Witz. Wer kennt ihn nicht, diesen Schelm der Nation? Wenn er den Mund öffnete, fielen Bonmots, Vierzeiler, Nonsens, höherer und tieferer Blödsinn aus ihm heraus. Sein Humor ist zeitlos und einzigartig. Heinz Erhardt hat Kultstatus!

Mit unserer prall-bunten Revue wollen wir den deutschen Komiker der fünfziger und sechziger Jahre würdigen.

Eine unterhaltsame und schwungvolle Revue gestrickt aus seinen Gedichten, Texten und Liedern in einem unvergesslichen und heiteren Abend, dargeboten in einem kecken Zusammenspiel von Charis Hager und Daniel Soran in Begleitung von Thomas Schimmel am Piano.

Mit: Charis Hager, Daniel Soran und Thomas Schimmel
Musikalische Leitung: Thomas Schimmel
Regie: Wolfgang Krebs

Alle Rechte bei: Lappan Verlag, Oldenburg
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Alessandro Baricco
in einer Übersetzung von Karin Krieger



Es ist die wunderbar anrührende Geschichte vom Ozeanpianisten, der es geschafft hat, das Unglücklich sein zu entwaffnen. Der junge Novecento wird als Findelkind im Jahre 1900 auf einem Atlantikdampfer zurückgelassen, von einem Matrosen aufgenommen und liebevoll groägezogen. Was er von der Welt lernt, saugt er aus seinen Begegnungen mit Passagieren. Nur wenn er wie kein anderer Klavier spielt, dann schweift er in die Ferne. Denn selbst sollte er das Schiff außer in Gedanken niemals verlassen. An seinem festen Willen ändert sich auch dann nichts, als das Passagierschiff eines Tages abgewrackt werden soll.
Es ist ein Rausch, eine Hymne an die Musik, die Leidenschaft und die Freundschaft“ – verrückt, emotional und nachdenklich.

Mit: Wolfgang Krebs
Am Piano: Thomas Basy
Regie: János Kápitany
Regieassistenz: Doris Hofmann
Bühne: Klaus Blobner
Kostüm: Eva Schwab

Alle Rechte bei: Jussenhoven & Fischer, Köln

„großes Theater auf kleinem Raum.“
Nordbayerischer Kurier

„Wolfgang Krebs brilliert vor begeistertem Publikum.“ Bayerische Rundschau
Offene Zweierbeziehung
Beziehungskomödie von Dario Fo


Foto: Nico Jilka
Die Affären ihres Mannes erträgt Antonia schon lang nicht mehr. Er nutzt jede Gelegenheit zum Seitensprung und propagiert die Vorzüge einer offenen Beziehung. Der perfekte Männertraum, mit einer treusorgenden Ehefrau im Hintergrund, für die er vor allem „Achtung“ empfindet, während er sich mit anderen Frauen vergnügt. Da dreht Antonia plötzlich den Spieß und legt sich einen jungen Liebhaber zu. Egal, ob ihr Mann sie anfleht oder den Fön in der Hand mit Selbstmord droht – Antonia will nicht zurück zu ihm. Ein spannungsgeladener Komödienklassiker mit bissig-ironischer Aktualität. Vor den Augen der Zuschauer entfaltet sich das tragikomische Scheitern einer Beziehung.

Mit: Stefanie Mendoni und Ronald Hansch
Regie: Nico Jilka

Alle Rechte bei: Verlag Autorenagentur, Berlin

„Eine Geschichte voller Witz und Wahrheit, die charmant erzählt wird." ... „Stefanie Mendoni und Ronald Hansch fesseln das Publikum durch eine schauspielerisch beeindruckende Leistung.“ ... „Die Zuschauer sind bei der gelungenen Premiere begeistert.“
Bayerische Rundschau
Die amerikanische Päpstin
Schauspiel von Esther Vilar

Wir schreiben das Jahr 2042: Habemus Papessam! Erstmals wird eine Frau in einer demokratischen Wahl zur Päpstin, zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, gewählt. Die erste weibliche Päpstin, Johanna II., zeichnet in ihrer Antrittsrede den Weg der Institution bis zu diesem Zeitpunkt nach: Verarmt, liberalisiert und machtlos steht die katholische Kirche vor ihren Trümmern. Alle Reichtümer sind verkauft, die Regeln gelockert, alle Verbote und Gebote aufgehoben. In einer durch Werbung finanzierten Fernsehansprache reflektiert sie den Weg der Kirche bis zum Heute, legt die Gründe und Ziele ihres Handelns dar und führt die modernisierte Kirche in einen erstaunlichen Neuanfang.

Es ist die Geschichte einer Frau, die selbst jeden Glauben an Gott verloren hat, aber einsam an der Spitze einer Weltreligion steht, der sie die ehemalige Bedeutung – aus Liebe zu den Menschen – wiedergeben möchte. Ein Stück mit ungebrochener Brisanz.

Mit: Charis Hager
Regie: Uwe Hoppe

Alle Rechte bei: Per H. Lauke Verlag, Hamburg
Sex? Aber mit Vergnügen!
Ein kabarettistisch-komödiantischer Monolog für eine Schauspielerin
von Dario Fo und Franca Rame


Foto: Corinna Nagel
Wie Sie schon immer aufgeklärt werden wollten, aber leider nie wurden. Charis Hager plaudert in einer heiteren und humorvollen Art aus dem erotischen Nähkästchen über „die schönste Nebensache der Welt“, vertraut Ihnen intimste Details aus ihrer unaufgeklärten Kindheit an und erläutert haargenau, was es mit dem G-Punkt beider Geschlechter auf sich hat. In ihrer „Orgasmus-Schule“ hat noch keine versagt und selbst bei chronischer oder zeitweiliger Impotenz weiß sie einen Rat. Der Zuschauer erfährt, was die Dame in der ersten Nacht empfindet und was sie daraus macht. Im Gegenzug lernt der Herr, woran er einen echten Höhepunkt seiner Partnerin erkennt“. Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, sich aber nie zu fragen getraut haben“. Eine sehr unterhaltsame, amüsante und kurzweilige Liebesschule.

Mit: Charis Hager
Regie: Wolfgang Krebs
Kostüm: Eva Schwab


Alle Rechte bei: Verlag Autorenagentur, Berlin

„Charis Hager schafft es immer wieder, zum Brüllen komische Elemente mit anspruchsvollen, tief- und hintersinnigen Passagen zu verknüpfen.“
Bayerische Rundschau

„Das Publikum erlebte sexuelle Aufklärung wie sie erfolgen könnte, wie sie aber wohl niemand bekommt. Lang anhaltender Applaus für eine unterhaltsame Darbietung mit Tiefgang.“ Nordbayerischer Kurier
Allein in der Sauna
- oder warum Männer und Frauen eben doch (nicht?) zusammen passen
Ein kabarettistisch-komödiantischer Monolog für einen Schauspieler von Frank Pinkus

Karl-Heinz König ist wirklich ein erfolgreicher Mann, einer, der es geschafft hat: Er ist ein anerkannter Anwalt, er ist glücklich verheiratet, hat zwei tolle Kinder und seit vier Jahren eine Geliebte. Alles scheint perfekt und seinen geregelten Gang zu gehen. Doch an diesem Abend, ganz allein in der Sauna, kommt alles ganz anders, gerät sein so genau eingerichtetes Leben gehörig ins Wanken. In einer groäen Abrechnung mit sich selbst muss er sein klar gezeichnetes altes Männerbild in Frage stellen und so sinniert er über sich, sein Liebesleben, seine Ehe und andere Katastrophen, die Midlife-Crisis, den Bauchansatz und das älterwerden…

„Allein in der Sauna„ ist ein komödiantisches, fast kabarettistisches Theaterstück mit zahlreichen Seitenhieben auf alles, was das Zusammenleben zwischen Frau und Mann ausmacht und mitunter oft so schwierig macht“. Ein „heißer Aufguss„ für die Lachmuskeln!

Mit: Wolfgang Krebs
Regie: Nico Jilka

Alle Rechte bei: Verlag VVB, 22844 Norderstedt

„Riesenspaß in der Sauna“ – „ein unterhaltsamer und urkomischer Abend“ – „pure Belustigung mit Tiefgang“
Bayerische Rundschau

„Wolfgang Krebs spielt mit Verve“ – „lachen konnte das Publikum reichlich über diesen Kalle König“
Nordbayerischer Kurier